Praxisnaher Einblick in nachhaltiges Bauen: Vortrag zum Passivhaus-Konzept an der HTL Imst
Imst, 14. April 2026 - Im Rahmen des EU-geförderten Projektes AchieVE-ZEB hatte Laszlo Lepp von der Passivhaus Austria die Gelegenheit, an der HTL Imst für Hochbau und Holzbau einen Fachvortrag zum Thema Passivhaus zu halten. Eingeladen wurde er vom Passivhaus Austria-Mitglied Frau DI Christina Krimbacher, die dort unterrichtet und großen Wert darauf legt, ihren Schülerinnen und Schülern neben theoretischem Wissen auch praxisnahe Inhalte zu vermitteln. Laszlo Lepp wurde vom Abteilungsvorstand DI Markus Lentsch herzlich empfangen und sprach die einführenden Worte.
Im Rahmen des EU-geförderten Projektes AchieVE-ZEB hatte Laszlo Lepp von der Passivhaus Austria die Gelegenheit, an der HTL Imst für Bautechnik einen Fachvortrag zum Thema Passivhaus zu halten. Eingeladen wurde er vom Passivhaus Austria Mitglied Frau DI Christina Krimbacher, die dort unterrichtet und großen Wert darauf legt, ihren Schülerinnen und Schülern neben theoretischem Wissen auch praxisnahe Inhalte zu vermitteln.
Adressiert war eine Maturaklasse, die sich im Zuge ihrer Ausbildung intensiv mit zukunftsorientierten Bauweisen auseinandersetzt. Ziel des Vortrags war es, das Passivhaus-Konzept nicht nur in seinen Grundlagen zu erklären, sondern auch dessen Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung im Bauwesen hervorzuheben. Dabei wurde insbesondere auf Energieeffizienz, Behaglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Energieversorgungssicherheit sowie sozial verträgliche Verteilung von erneuerbaren Energien eingegangen – zentrale Aspekte, die im modernen Bauen nicht nur zunehmend an Bedeutung gewinnen, sondern auch gesellschaftlich eine Schlüsselrolle spielen.
Die Veranstaltung erstreckte sich über zwei Unterrichtseinheiten und war bewusst interaktiv gestaltet. Neben der theoretischen Einführung wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Experiment durchgeführt, das die Funktionsweise eines Passivhauses anschaulich verdeutlichte. Durch diese praktische Herangehensweise konnten komplexe Inhalte greifbar gemacht und das Verständnis nachhaltig vertieft werden.
Besonders positiv fiel die engagierte Mitarbeit der Klasse auf. Es entwickelte sich ein Austausch, bei dem zahlreiche Fragen gemeinsam beantwortet wurden. Die Schülerinnen und Schüler hatten bereits gute Vorkenntnisse, zeigten Interesse und brachten sich aktiv ein, was wesentlich zur dynamischen und motivierenden Atmosphäre beitrug. Zwei Schüler setzen bei ihrer Abschlussarbeit das Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) ein und konzipieren damit ihr Gebäude.
Auch für den Vortragenden war der Vortrag eine bereichernde Erfahrung. Der direkte Dialog mit den angehenden Absolventinnen und Absolventen sowie ihr Interesse an energieeffizienten Baukonzepten verdeutlichen, wie wichtig es ist, dieses Wissen frühzeitig zu vermitteln und zu fördern.
Die durchweg positive Resonanz bestärkt den Wunsch, die Zusammenarbeit mit der Schule weiterzuführen und auch künftig ähnliche Formate anzubieten. Solche Initiativen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, junge Menschen für nachhaltiges Bauen zu sensibilisieren und ihnen praxisnahe Einblicke in innovative Konzepte zu ermöglichen.
Abschließend möchte Laszlo Lepp und die Passivhaus Austria den Schülerinnen und Schülern alles Gute für ihren bevorstehenden Abschluss wünschen: "Für euren weiteren Weg – sei es im Studium, im Beruf oder bei neuen Projekten – wünschen wir euch viel Erfolg und möge die Neugier und das Engagement, das ihr im Unterricht gezeigt habt, euch auch in Zukunft begleiten."
.
.