Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie

Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie

Die Unternehmen der österreichischen Umwelt- und Energietechnologie haben mit dem Staatspreis die Möglichkeit, Innovationskraft und Marktpräsenz zu signalisieren, ihre Position zu stärken und Vorbildwirkung zu entfalten. Aber auch Kommunen, Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen, Vereine etc. können sich mit verschiedensten Projekten für den Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie bewerben.

Die Weiterentwicklung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen im Bereich der Umwelt- und Energietechnologien ist Voraussetzung für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen. Die österreichische Umwelt- und Energietechnologiebranche hat in vielen Bereichen die Technologieführerschaft übernommen, solide Heimmärkte aufgebaut und sich zum Teil auch international gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt. Diese Stärken gilt es im Sinne einer zukunftsstarken Wirtschaft und im Sinne der Nachhaltigkeit zu wahren und weiter auszubauen. Der Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie ist ein wesentlicher Beitrag zur Sichtbarmachung der Erreichung dieser Ziele.

Zum fünften Mal wird 2018 der Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie ausgeschrieben. Verliehen werden an einem Tag zwei Staatspreise zweier Ministerien, die jeweils auf österreichischen Bundesstrategien fußen, sowie ein Sonderpreis:

  • Die Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, verleiht den Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie Kategorie: „Umwelt, Klima und Energie“.
  • Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Ing. Norbert Hofer, verleiht den Staatspreis2018 Umwelt- und Energietechnologie Kategorie: „Forschung und Innovation“.
  • Auch 2018 wird zusätzlich zu den zwei Staatspreisen ein Sonderpreis2018 „Ressourceneffizienz“ vergeben. Mit dem Sonderpreis werden österreichische Unternehmen ausgezeichnet, die mit ihren Projekten einen wesentlichen und messbaren Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Österreich leisten.

Alle Informationen zu den Kategorien sind auf der österreichischen Internetplattform zum Thema Umwelt- und Energietechnologie „www.ecotechnology.at“ abrufbar.

Bewertungskriterien
Es werden folgende Bewertungskriterien angelegt, je Kategorie werden Schwerpunktsetzungen vorgenommen:

  • Hoher Innovationswert und Neuheitsgrad eines Produktes, einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung;
  • Erfolgreiche Markteinführung, große Marktchancen bzw. -potenzial und Beitrag zur Erschließung neuer Märkte;
  • Volkswirtschaftlicher und ökologischer Nutzen: Schaffung von Arbeitsplätzen (Green Jobs), Qualifikationszuwachs, Reduktionen bei Stoffströmen, Energieverbrauch und Emissionen etc.;
  • Beitrag zu den Zielen des Masterplans Green Jobs, des Masterplans Umwelttechnologie – MUT, der Energieforschungsstrategie des BMVIT, der FTI-Strategie des Bundes, der Österreichischen Energiestrategie, dem Energieeffizienzgesetz, den nationalen und internationalen Umwelt-, Klima-, Energiezielen und -vereinbarungen der Bundesregierung.

Eingereicht werden können:

  • Im Produkt- und Technologiebereich: Abgeschlossene Produkt- und Technologie-entwicklungen und Markteinführungen;
  • Im Bereich der Dienstleistungen: Business-Modelle/ Dienstleistungskonzepte etc. gemeinsam mit mindestens einem erfolgreich umgesetzten Projekt;
  • Demonstrationsprojekte, Best Practice Beispiele, Sucess Stories;
  • Im Innovationsbereich: Konzepte, Grundlagen-arbeiten sowie Technologie- und Produkt-entwicklungen.

Einreichfähig sind nur Projekte, die ab dem Jahr 2015 gestartet und durchgeführt wurden. Pro TeilnehmerIn (EinreicherIn) können maximal drei Projekte eingereicht werden. Jedes Projekt darf nur bei einem Staatspreis bzw. beim Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ eingereicht werden.

Einreichschluss
Freitag, der 5. September 2018, 12:00 Uhr

Preisverleihung
Die Auszeichnung der PreisträgerInnen und Nominierten erfolgt im Rahmen der envietech2018 im Mumuth der Kunstuniversität Graz am 30.Oktober 2018.

Bei der letzten Preisverleihung 2015 konnte das Projekt PlusEnergieBüroHochhauses am Standort Getreidemarkt der TU Wien den Staatspreis in der Kategorie Forschung & Innovation gewinnen.

Weitere Infromationen zum Staatspreis finden sich im dazugehörigen Informationsblatt.

Einen Überblick über weitere noch einzureichende und bereits vergebene Umwelt und Architekturpreise 2018 bietet dieser Beitrag.

Donnerstag, 7 Juni, 2018