Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgeschrieben

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgeschrieben

Bereits zum sechsten Mal schreibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus. Bis 24. April 2019 können Auftraggeber sowie Architektur‐ und Planungsbüros Projekte einreichen, die herausragende architektonische Qualität mit klimaverträglicher, ressourcenschonender Bauweise verbinden. Die Prämierung der Siegerprojekte durch Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger erfolgt im Herbst 2019.

„Der Gebäudesektor ist ein Schlüssel zu langfristig wirksamem Klimaschutz und daher auch ein wichtiges Zugpferd unserer #mission2030, der österreichischen Klima‐ und Energiestrategie. Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Einreichungen, die Österreichs Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiges und damit zukunftsweisendes Bauen bestärken“, so Köstinger.

Juryvorsitzender Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz ergänzt: „Parallel zur Dringlichkeit des Klimaschutzes wächst die thematische Breite (Standort, Verkehrsanbindung, Bauökologie, etc.) des Staatspreises immer weiter. Das findet diesmal in einer Sonderkategorie Ausdruck, die dem öffentlichen Raum, dem sparsamen Bodengebrauch, dem Ensemble und der Innenentwicklung die ihnen gebührende Bedeutung zukommen lässt.“

Einreichungen bis 24. April 2019 auf klimaaktiv.at/staatspreis
Projekte, die zwischen Jänner 2016 und April 2019 saniert oder errichtet wurden, können auf klimaaktiv.at/staatspreis eingereicht werden. Zulässig sind alle Gebäudetypen in den Kategorien „Sanierung“ und „Neubau“. Der Sonderpreis „EMSEMBLE/ urbane Raumbildung und Vernetzung“ richtet sich erstmals auch an Gemeinden.

Die Jurierung erfolgt durch Expertinnen und Experten unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger. Bewertet wird neben der architektonischen Qualität auch die Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Diese wird anhand der Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards bzw. des klimaaktiv Siedlungskatalogs beurteilt. Im Sinne der #mission2030 wird eine möglichst CO2‐neutrale Wärmeversorgung vorausgesetzt.

neunerhaus Hagenmüllergasse, Wien-Landstraße; Fotocredits: BMLFUW/Kurt HoerbstVolksschule Edlach, Dornbirn, Vorarlberg; Fotocredits: BMLFUW/Kurt HoerbstPlusenergie-Bürogebäude und Kulturkraftwerk oh456, Thalgau, Salzburg; Fotocredits: BMLFUW/Kurt Hoerbst

2017 räumten Passivhäuser groß ab
Bei der letzten Verleihung des Staatspreises Architektur und Nachhaltigkeit vor zwei Jahren, konnten in drei von fünf Kategorien, Passivhäuser den Sieg für sich entscheiden. Außerdem wurden noch drei weitere Passivhäuser gewürdigt. Wir berichteten: Passivhäuser räumen beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ab

Weitere Informationen und die Unterlagen zur Einreichung finden Sie auf klimaaktiv.at/staatspreis

 

Titelfoto: Volksschule Edlach in Dornbirn; Fotocredits: BMLFUW/Kurt Hoerbst

Mittwoch, 20 März, 2019