Pekings Stadtverwaltung plant Umzug in neues Passivhaus-Quartier

Pekings Stadtverwaltung plant Umzug in neues Passivhaus-Quartier

Regierungsvertreter des Management Office of Beijing Subcenter Project (MOBSP) waren zu Besuch im Passivhaus Institut, um eine Vereinbarung über eine zukünftige Zusammenarbeit zu unterschreiben: Die Stadtverwaltung Beijing plant den Bau von zwei großen Regierungsgebäuden im Beijing Subcenter, für jedes Gebäude steht eine Fläche von 40.000 Quadratmetern zur Verfügung. Zur Qualitätssicherung wird das Passivhaus Institut beratend zur Seite stehen und die Zertifizierung vornehmen.

In der Nähe der chinesischen Hauptstadt Beijing entsteht eine neue Stadt, deren Gebäude weniger Energieverbrauchen sollen und damit auch für weniger CO2-Ausstoß sorgen. „Die chinesische Regierung setzt bei diesem Projekt auf energieeffizientes Bauen und die Erfahrungen in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts in Darmstadt. „Sehr erfreulich ist, dass auch hier die Vorteile des Passivhaus-Standards erkannt werden“, so Feist.

Ein bedeutender Teil des weltweiten  Baugeschehens spielt sich in China ab. Am Passivhaus Institut in Darmstadt  werden derzeit chinesische Architekten und Ingenieure ausgebildet. Sie sind dann in der Lage, in China wirklich energieeffiziente Gebäude zu bauen.

Eine Reihe von Demonstrationsgebäuden ist bereits in China entstanden. Sie belegen, dass das Passivhaus-Konzept auch in de n verschiedenen Regionen des Landes funktioniert. In den vergangenen Jahr en untersuchte das Passivhaus Institut weltweit, wie Passivhäuser in verschiedenen Klimazonen aussehen müssen und entwickelte angepasste Lösungen für die jeweiligen lokalen klimatischen Randbedingungen.

Montag, 4 September, 2017