OeAD gewinnt Umweltpreis der Stadt Wien

Christian Holzer (Umweltministerium), Günther Jedlitschka (OeAD), Werner Fulterer (OeAD), Barbara Mayr (OeAD) und Katharina Kronsteiner (OeAD); Fotocredits: Christian Houdek / PID

Für ihr starkes Engagement für die Umweltschutz, ist die OeAD Wohnraumverwaltung mit dem Umweltpreis der Stadt Wien ausgezeichnet worden. Da die OeAD inzwischen schon voll und ganz auf das Passivhaus setzt, verbrauchen ihre Studentenheime kaum noch Energie. Darüber hinaus organisiert sie Sommeruniversitäten zum grünen Bauen und sorgt auch für Umweltbewusstsein ihrer Bewohner.

Seit 2005 schreibt die Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 im Namen ihres betrieblichen Umweltförderprogramms ÖkoBusinessPlan jedes Jahr den Umweltpreis der Stadt Wien aus. "Mit dem Preis wollen wir einen Anstoß für neue ökologisch und auch sozial nachhaltige Maßnahmen in der Wiener Wirtschaft geben", so Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22. "In diesem Sinne hoffe ich, dass weitere Wiener Betriebe schon heute über spannende Projekte für eine Teilnahme 2016 nachdenken."

Bei einem Gala-Abend im Wiener Colosseum 21 wurden die Umweltpreise feierlich von Wolfgang Khutter, stv. Leiter der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, Sektionschef Christian Holzer, Umweltministerium Sektion V, Maria Kubitschek, Leiterin Bereich Wirtschaft der Arbeiterkammer Wien und Paulus Stuller, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, überreicht.

Die OeAD Wohnraumverwaltung betreibt in Wien Gästehäuser für jährlich 2500 Studierende aus aller Welt. In diesen Wohnhäusern steht Nachhaltigkeit in der Errichtung, im Betrieb sowie auch in der Vermittlung von Wissensinhalten und bei der Bewusstseinsbildung unter den Gästen an oberster Stelle. Gleich vier aktuelle Projekte unterstreichen diesen Anspruch: "Passive Houses for Active Students" (Passivhaus-Standards für alle fünf Häuser in Wien), "Green House Studentenwohnheim" in der Seestadt Aspern, die "Green Building Solutions" Sommer Universität (Master Level Kurzlehrgang für Studierende und Berufstätige) und ein weiterer Sommer-Universitäts-Lehrgang zum Thema "Alternative Economic and Monetary Systems"

Bei den weiteren Siegerprojekten wird mit der Kraft der Sonne das Wasser aufs Feld gebracht (1st Level Solar), Wäsche kalt und dennoch sauber gewaschen (Henkel CEE) und Lebensmittel werden "gerettet" (Iss mich! Catering).


Der Umweltpreis der Stadt Wien
Der Umweltpreis zeichnet das Engagement der besten Wiener Betriebe aus und dient als Anreiz und Inspirationsquelle für Unternehmen, die sich bisher noch wenig mit dem Thema des betrieblichen Umweltschutzes auseinandergesetzt haben. Die Siegerprojekte werden von einer unabhängigen Jury, dem Beirat des ÖkoBusinessPlan Wien, ermittelt. Entscheidend sind dabei Umweltrelevanz, Innovationsgrad und Zukunftsfähigkeit, aber auch soziale und gesellschaftliche Aspekte der eingereichten Maßnahmen und Vorhaben.

Die ausgezeichneten Unternehmen erhalten eine speziell für diesen Wettbewerb entworfene Trophäe, sowie eine Urkunde. Preisträgerinnen und Preisträger, die für ihre Umweltprojekte in der Planungsphase noch keine Beratung im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien in Anspruch genommen haben, gewinnen mit dem Umweltpreis zusätzlich professionelle Unterstützung durch geprüfte Umweltberaterinnen und Umweltberater.

Quelle: www.wien.gv.at

Titelfoto: v.r.n.l. Christian Holzer (Umweltministerium), Günther Jedlitschka (OeAD), Werner Fulterer (OeAD), Barbara Mayr (OeAD) und Katharina Kronsteiner (OeAD); Fotocredits: Christian Houdek / PID

Dienstag, 17 März, 2015