Klimaschutzpreis 2016 - Jede Stimme zählt

Klimaschutzpreis 2016 - Jede Stimme zählt

Wer soll den Klimaschutzpreis 2016 gewinnen? Dieses Jahr sind zwei Bewerber in der Kategorie Betriebe mit dabei, die wir sehr gerne weiterempfehlen: die Pop Up dorms und der Baumeister Leitner. Alle nominierten Projekte wurden im ORF-Servicemagazin „heute konkret“ (ORF 2 18:30) seit Montag, 10.10.16 nacheinander präsentiert.

Mobiles Studentenheim im Passivhaus-Standard
Intelligente Konzepte sind gefragt, wenn es darum geht, leistbaren Wohnraum zu schaffen ohne Verzicht auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Komfort. In der Seestadt Aspern in Wien wurde in nur drei Monaten ein Studierendenheim auf einem Grundstück errichtet, das frühestens in fünf Jahren bebaut werden wird. Bei Bedarf können die um ein Atrium gruppierten zehn Holzboxenmit je vier Zimmern mehrmals abgebaut und anderswo wiederverwendet werden. Die Holzriegelkonstruktion wurde mit mineralischen Stoffen gedämmt, der geringe Heizbedarf wird durch eine Wärmepumpe abgedeckt. Ein geregeltes Lüftungssystem sorgt für ein Wohlfühlklima und verhindert Schimmelbildung. Die Baukosten dieses Pilotprojekts waren um 12 % geringer als im geförderten Wohnbau ortsüblich. Passivhaus-Standard kann also für alle leistbar sein und könnte in Zukunft sogar für temporäre Flüchtlingsunterkünfte herangezogen werden. Unserer Mitglieder Obermayr Holzkonstruktionen GmbH, F2 Architekten ZT GmbH, S&P climadesign GmbH, LANG consulting und OeAD Housing sind an dem Projekt beteiligt.

15 Jahre Klimaschutz in der Praxis
Das Grazer Unternehmen Baumeister Leitner hat sich in den letzten 15 Jahren immer mehr dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet. Ambitionierte Sanierungen von Gebäuden mit großem Energieverbrauch und die Erhaltung alter Bausubstanz in zentralen Lagen stehen dabei im Mittelpunkt. Aber auch die Umsetzung von Solarprojekten und Angebote für Car-Sharing und E-Mobilität hat das Unternehmen im Programm. Bei eigenen Immobilienprojekten wird auf effiziente Mietobjekte mit geringen Betriebskosten gesetzt, externe Auftraggeber bekommen ebenfalls diese Qualität empfohlen. Viel Wissen und Erfahrung braucht es für Sanierungsprojekte, viel wurde in Fortbildungen der MitarbeiterInnen investiert. Engagierte KundInnen wissen den  Willen zu hochwertiger Qualität zu schätzen und fragen gerade bei schwierigeren Projekten beim Bauunternehmen Leitner nach. Baumeister Leitner ist Mitglied der Passivhaus Austria und hat etwa die EnerPHit-Sanierung des Zanklhofs durchgeführt.


Folgende Möglichkeiten zum Abstimmen stehen zur Verfügung:

1. Online
Online könnet ihr unter folgenden Links mitstimmen:

http://www.klimaschutzpreis.at/popupdorms
http://www.klimaschutzpreis.at/15-jahre-klimaschutz-in-der-praxis

Kategorie "Betriebe", Projekt „PopUp dorms“: noch bis Montag, 7. November 24:00 Uhr
Pro IP-Adresse werden maximal 3 Stimmen berücksichtigt.
ACHTUNG: Bitte versucht es mehrfach an verschiedenen Tagen.

2. Facebook
Auf Facebook könnet Ihr unter folgendem Link mitstimmen:
https://www.facebook.com/klimaaktiv/photos/a.206337239404122.45189.205710866133426/1145795162124987/?type=3&theater
Zum Abstimmen "#PopUpdorms" und/oder "#Leitner" als Kommentar zum Bild schreiben.

Zeitraum zum Mitstimmen:
noch bis Montag, 7. November 24:00 Uhr

Danke für eure Mithilfe!

Zu den Tagen des Passivhauses besichtigen
Sowohl die Pop Up dorms als auch die EnerPHit Sanierung Zanklhof können zu den Internationalen Tagen des Passivhauses besichtigt werden. So wie insgesamt 120 Passivhäuser in Österreich.

Samstag, 5 November, 2016