Deutsche Passivhaus-Regionen

Deutschland - Städte und Landkreise  

Bremen

Am 1. Januar 2010 trat die am 25. August 2009 verabschiedete Richtlinie in Kraft. Sie  gilt für alle öffentlichen Gebäude, die im Eigentum der Freien Hansestadt Bremen stehen. Neue Gebäude müssen zum Beispiel nach dem so genannten Passivhausstandard errichtet werden. Der Senat betonte, dass mit den neuen Vorgaben eine Minderung der CO2-Emissionen um mehr als 50 Prozent erreicht werden können.

Bremen_Senatsvorlage_Energiestandards_Richtlinie_28_08_2009.pdf  42.41 KB

Bv 2009-08-25

iK 2010-01-01

Darmstdt-Dieburg  Landkreis

Das Da-Di-Werk baut, betreibt und unterhält alle 81 Schulen im Landkreis. Neben sämtlichen Hochbauaktivitäten umfasst dies auch die Bauunterhaltung der Immobilien und Grundstücke sowie das Energiemanagement und die Hausmeister- und Reinigungsdienstleistungen. Laut den Leitlinien zum Wirtschaftlichen Bauen, die das Gebäudemanagement herausgibt,  sind Neubauten nach dem Passivhaus-Standard mit einem Jahres-Heizwärmebedarf < 15 kWh/(m²a) zu konzipieren.

Darmstadt Leitlinien_Da-Di-Werk-Gebaeudemanagement-2010.pdf      31.12 KB

iK 2010-01-01

Frankfurt

Erste Stadt mit Passivhaus-Deklaration in Deutschland
Der Magistrat wird aufgefordert sicherzustellen, dass alle neuen Gebäude der
Stadtverwaltung, städtische Einrichtungen und Eigenbetriebe sowie alle Gebäude, die im Rahmen von PPP-Modellen künftig für die Stadt Frankfurt errichtet werden, dem Passivhaus-Standard genügen und entsprechend konzeptioniert werden. Sollte dieser Standard nicht erreicht werden können, ist dies zu begründen. In allen Fällen gilt als Mindeststandard eine dreißig Prozent bessere Energieeffizienz, als die EnEV verlangt.

Frankfurt PAR_2443_2007_09_06_BeschlussPH.pdf                            13.11 KB

Bv 2007-09-06

Freiburg

Freiburg beschließt für städtische Grundstücke ab 2011 Passivhausstandard

Die Stadt Freiburg hat mit Ihrem Beschluss vom 22. Juli 2008 bestimmt, ab 2009 KfW 40-Standard für Neubauten mit überwiegender Wohnnutzung verbindlich festzuschreiben. Ab 2011 soll dann Passivhausstandard Pflicht werden.

Freiburg 080722_Stadt_PH_Beschluss_top61.pdf                                35.21 KB

Bv 2008-07-22

iK 2011-01-01

Hamburg

Hamburger Senat beschließt: Ab 2012 sollen nur noch Passivhäuser im Neubau städtische Fördergelder erhalten. Die städtische Wohnungsbauförderung wird schrittweise auf die Förderung von Passivhäusern konzentriert, die ohne konventionelle Heizung auskommen.

Bv 2007

Hannover

Die guten Erfahrungen am Kronsberg haben zu dem Ratsbeschluss geführt, die dort erprobten Standards auf das gesamte Stadtgebiet zu übertragen. Die Weiterentwicklung der „Ökologischen Standards beim Bauen im kommunalen Einflussbereich“ und immer stärker werdendes Umweltbewusstsein bei Bauherren und Investoren tragen dazu bei, dass „Ökologisches Bauen“ zum Baustandard wird, nicht nur in Neubauvorhaben sondern auch im Bestand.  In Hannover-Wettbergen entsteht Europas größte innovative Klimaschutzsiedlung  zero:e park für rund 300 Reihen- Doppel- und Einfamilienhäuser in Passivhaus-Standard als Null-Emissionssiedlung.

 

Heidelberg - Passivhaus- und Null-Emissions-Stadtteil Bahnstadt

In der Heidelberger Bahnstadt wird derzeit der weltweit größte Stadtteil mit einer Fläche von 116 ha mit einer großen Anzahl verschiedener Gebäudetypen flächendeckend im Passivhaus-Standard realisiert. Basis des Energiekonzeptes für die Bahnstadt ist die Energiekonzeption der Stadt Heidelberg, die hohe Energiestandards für kommunale Gebäude, Grundstückswirtschaft und Stadtentwicklung festlegt. In Mai 2010 ist die Energiekonzeption mit Beschluss des Gemeinderates fortgeschrieben worden, konsequent mit dem Fokus auf den Passivhaus-Standard.

Heidelberg-Bahnstadt Veröffentlichungstext PHT-Innsbruck.pdf            1.01 MB

 Video: Mayors Voices by C40 Cities Conference: Lord Mayor of Heidelberg Eckart Würzner

Bv 2010-05

Köln

Am 26.04.2010 beschloss der Betriebsausschuss der städtischen Gebäudewirtschaft mit den Stimmen von SPD, GRÜNEN und FDP, dass ab sofort alle Neubauten der Stadt in Passivhaus-Bauweise zu errichten sind.

Mehr dazu...

Bv 2010-04-26

iK 2010-05-01

Leipzig

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, sicherzustellen, dass alle neu zu errichtenden Gebäude der Stadtverwaltung, städtischer Einrichtungen und Eigenbetriebe, sowie alle Gebäude, die im Rahmen von PPP-Modellen künftig für die Stadt Leipzig errichtet werden, dem Passivhaus-Standard genügen und entsprechend konzeptioniert werden. Beschluss-Nr.: RBIV-1138/08 vom 19.03.2008

Leipzig_PH-Beschluss-IV-rb-1138-ausfertigung.pdf                            27.98 KB

Bv 2008-03-19

Leverkusen

Am 16.02.2009 hat der Rat der Stadt Leverkusen beschlossen, alle Neubauten in Passivhausstandard zu errichten, bzw. das Ziel ausgegeben auch 50% der Altbauten auf diesen Standard zu heben. Nachzulesen im Energiebericht 2008 der Stadt Leverkusen (Seite 76).

Energiebericht (19 MB)...

Bv 2009-02-16

Nürnberg

Laut den Leitlinien für Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg werden Neubauten im Passivhaus-Standard errichtet. Der Nachweis gemäß aktuellem Passivhaus Projektierungspaket (PH-Institut Darmstadt) ist zu erbringen.

Nürnberg -_Leitlinien_energieeffizientes_Bauen_und_Sanieren.pdf       62.72 KB

iK 2009-11

Walldorf

Die Tischvorlage für den Gemeinderat der Stadt Walldorf zum Energiepolitischen Arbeitsprogramm wurde in der öffentlichen Sitzung am 20.07.2010 beschlossen. Demzufolge werden Kommunale Neubauten in Passivhausbauweise erstellt und erneuerbare Energien, wo möglich, eingesetzt und Städtische Baugrundstücke im Neubaugebiet, die zum Verkauf stehen, werden nur mit der Vorgabe der Passivhausbauweise abgegeben.

Mehr dazu...

Bv 2010-07-20
Deutschland - Bundesländer  

Bayern

Angesichts der anstehenden Vorgabe zur Einführung von Niedrigstenergiegebäuden ab Ende 2018 hat der Ministerrat am 19. Juli 2011 beschlossen, bereits jetzt Verwaltungsneubauten des Freistaats auf der Grundlage des Passivhausstandards zu errichten. Damit realisiert er die bauliche Grundlage für eine Bauweise, die in Verbindung mit einer weitestgehend regenerativen Energieversorgung den geforderten „Nearly-Zero-Energy-Standard“ erfüllt.

Damit gelten künftig für staatliche Gebäude wie beispielsweise Bauämter, Finanzämter, Vermessungsämter und Polizeiinspektionen auch hinsichtlich der Energieeffizienz höchste Anforderungen. In einer Pilotphase sollen auch einzelne ausgewählte Sonderbauten – wie etwa Institutsgebäude – in dem anspruchsvollen Passivhausstandard errichtet werden. Bei diesen komplexen Neubauten wird eine wissenschaftliche Begleitung zur Auswertung und Evaluierung hinzugezogen.

energiebericht_6 Bayern 2011.pdf                 4.92 MB

Bv 2011-07-19

Hessen

09.08.2010 Hessen setzt einen weiteren, wichtigen Baustein seiner Nachhaltigkeitsstrategie in die Praxis um. Ab sofort gelten im staatlichen Hochbau des Landes neue, einheitliche Standards für die Energieeffizienz von Neubauten und Bestandsgebäuden. Nach den verschärften Standards sind alle Neubauten als „Fast-Nullenergiegebäude“ zu errichten. „Damit übertrifft der Neubaubestand des Landes in absehbarer Zeit sogar das energetische Passivhaus-Niveau“, so Weimar. Mit dem künftigen „Fast-Nullenergie“-Standard, der auch für den Hessischen Hochschulbau sowie für PPP-Projekte gelten soll, ist Hessen nach Angaben von Lautenschläger und Weimar der Zeit energiepolitisch weit voraus. Denn die in Hessen nun verankerten energetischen Schwellenwerte seien flächendeckend in Deutschland erst im Jahr 2019 im Rahmen einer neuen EU-Regelung für energieneutrales Bauen zu erwarten.

Zur Pressemitteilung des HMDF Hessen....

Bv 2010-08-09

Rheinland-Pfalz

CO2-neutrale Landesverwaltung in Rheinland-Pfalz bei Neubauten grundsätzlich Passivhaus-Standard
20.08.2010 - Die Landesregierung will bis 2020 ihren CO2-Fußabdruck systematisch um mindestens die Hälfte verringern (Bezugsjahr 2008). Das Kabinett hat auf Vorschlag von Umweltministerin Margit Conrad, Finanzminister Carsten Kühl und Innenminister Karl Peter Bruch die Strategie für eine „CO2-neutrale Landesverwaltung“ beschlossen.

Für den Neubau und die Sanierung landeseigener Gebäude in Rheinland-Pfalz wurde die interne Richtlinie des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) für energieeffizientes Bauen  novelliert. „Bei Neubauten wird künftig grundsätzlich geprüft, ob der ,Energie-Gewinn-Standard' auf Passivhaus-Niveau realisiert werden kann", so Finanzminister Kühl.

Mehr dazu...

Bv 2010-08-20

Saarland

Im Koalitionsvertrag des Jamaika-Bündnisses an der Saar mit dem Titel "Neue Wege für ein modernes Saarland - Den Fortschritt nachhaltig gestalten" wird der Passivhaus-Standard festgeschrieben. "Beim Neubau von öffentlichen Gebäuden wird der Passivhausstandard festgeschrieben, bei der Sanierung von landeseigenen Gebäuden dient der Passivhaus-Standard als Orientierung. Eine Abweichung von dieser Norm muss im Einzelfall begründet werden (Seite 49 Koalitionsvertrag)

Saarland Koalitionsvertag_.pdf                                                        532.11 KB

Bv 2011-03