4. Passivhaus-Supermarkt von MPREIS eröffnet

4. Passivhaus-Supermarkt von MPREIS eröffnet

Der neueste MPREIS Markt, ein Passivhaus-Supermarkt, eröffnete in Ötztal Bahnhof auf der sogenannten Ötztaler Höhe. Dies ist nun bereits der 4. Passivhaus-Supermarkt von MPREIS. Und das Unternehmen ist dabei, weitere Passivhäuser zu errichten. Bürgermeister Josef Leitner lobte die vielfältigen Investitionen der Unternehmerfamilie Mölk in der Region, mit attraktiv gestalteten Gebäuden sowie das reichhaltige Angebot an Tiroler Produkten, dadurch wird unser Wirtschaftsraum nachhaltig gestärkt.

Moderne Nahversorgung
Die Architekten haben sich intensiv mit der Landschaft an diesem Platz auseinandergesetzt und viele Elemente aufgenommen. Einen bewussten Kontrast zur hellen Umgebung der früheren Schottergrube schafft die schwarze Farbe des Gebäudes. Die Fassade besteht aus verkohltem Holz, eine altbewährte Methode um Holzoberflächen zu versiegeln und vor Verwitterung zu schützen.

Große Öffnungen in Rautenform mit 5-6 Metern Höhe, auch am Dach, ermöglichen beim Einkauf einen interessanten Ausblick. Im Innenraum stehen die Produkte im Vordergrund, eine Holzstruktur veredelt die neutral wirkenden Betonwände. Bemerkenswert ist, dass auch Steine aus der benachbarten Schottergrube im Beton verarbeitet wurden. Die Farbgebung des Bodens in purpurrot wurde von den Architekten ganz bewusst an die Natur an diesem Standort angepasst, abgeleitet von der Erikablüte.

MPREIS setzt auf Passivhaus
In Ötztal Bahnhof wurde bereits der 4. umweltfreundliche Passivhaus-Supermarkt (zu den Supermärkten Pinswang, Natters, Patsch) vom familiengeführten Tiroler Traditionsunternehmen MPREIS errichtet. Der 2012 eingeschlagene energiebewusste Weg hat sich bewährt und wird durch Konstanz als neue Generation des Bauens im Lebensmitteleinzelhandel gefestigt. Zwei weitere MPREIS Märkte im Passivhaus-Standard sind bereits in Ischgl und Pinswang in Planung.

Durch die bewährte wissenschaftliche Begleitung vom Passivhaus Institut Innsbruck bei der Errichtung vereinfacht sich die Abwicklung mit jedem Bau.  Das ist gut für die Umwelt: Der Energieverbrauch wird um 50 % gesenkt im Vergleich zu einem herkömmlichen Supermarkt. Pro Jahr werden 10.000 Liter Heizöl gespart und die Umwelt wird um 32,5 Tonnen CO2 weniger belastet. Es werden keine fossilen Brennstoffe wie Öl, Gas oder eine Wärmepumpe benötigt um einen Passivhaus-Supermarkt zu heizen. Ausreichend ist die Abwärme der Kühlmöbel, die mit Hilfe von Wärme-Rückgewinnung effizient genützt wird.

Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie
Der neue Supermarkt ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Der benötigte Strom wird vor Ort umweltfreundlich aus der Kraft der Sonne erzeugt. Mit diesem 4. Passivhaus-Supermarkt, der wie bereits mehr als 30 Firmengebäude mit Photovoltaik ausgestattet ist, unterstreicht MPREIS seine Vorreiterrolle beim energiebewusstem Bauen und setzt wichtige Maßnahmen damit das Land Tirol das ambitionierte Ziel Energieautonomie im Jahr 2050 erreicht.

Arbeitsplätze in der Region
Mit dem neuen Geschäft in Ötztal Bahnhof werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. 20 kompetente und freundliche Angestellte sorgen sich um das Wohlergehen der Kunden.

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Titelfoto: Passivhaus-Supermarkt Ötztal Bahnhof; Fotocredits: MPREIS

Donnerstag, 2 Juni, 2016